Neuigkeiten aus Nagaland Oktober+November

Hallo liebe Freunde, 

die letzten Wochen vergingen wie im Flug, mit so vielen besonderen Ereignissen. Das wollen wir euch nicht vor enthalten.

Reisegruppe aus Deutschland
Zum ersten Mal organisierten wir eine Reise zu uns nach Nagaland. Die Gruppe bestand aus 9 Erwachsenen und einem Kleinkind. Zweck der Reise war, den Interessierten die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in die Arbeit von Red Connection zu erlangen und auch das Land und die Kultur der Nagas zu entdecken. Die Teilnehmer beteiligten sich an manchen Geschehnissen von Red Connection. So haben wir einen Go.ttes.die.nst im “The Garden” organisiert, der für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis war. Dazu kamen die Nachbarn, unsere Kinder und deren Familien. Da es im Freien war, blieben sehr viele vorbeigehende Leute stehen und manche blieben bis zum Schluss. Unter anderem auch Mo.slems und Hin.dus.
Vom Deutschlandteam wurden Zeugnisse erzählt und auch die Predigt gehalten.
Das Team brachte sehr viele Spiele, Bastelsachen usw. für die Kinder mit. Dies kam dann im “The Kid´s Garden” Programm zum Einsatz, bei dem das Team verschiedene Stationen für die Kinder anbietete. Passend zum Thema: Arche Noah wurde gebastelt und gemalt. Als Abschluss ließen wir ganz viele bunte Luftballons steigen, als Zeichen für einen Regenbogen, das Versprechen Go.ttes an uns, dass es nie wieder eine Sintflut geben wird.
Die Kinder waren begeistert über unsere Besucher und hießen sie ganz herzlich willkommen, indem sie ihnen selbstgebastelte Karten überreichten und Tänze für sie aufführten.
Ein einschneidendes Erlebnis für das Deutschlandteam war unter anderem auch, die Familien der Kinder zu besuchen. Dies schaffte einen Einblick in die Lebensumstände und Herausforderungen der Familien.
Nach dem Godi. Die Frauen in indischen Gewändern und die Männer mit traditionellem Naga Schal.
Bei den Hausbesuchen.
Die Krönung der Reise war ein Kurztrip in die Berge Nagalands. Dazu musste das Team eine holprige Autofahrt in Kauf nehmen, um in die entlegenen Dörfer zu gelangen. Aber dies war es allemal wert. Wir gelangten bis zur Grenze Myanmars. Wir genossen die atemberaubende Natur und bekamen einen intensiven Einblick in die Kultur, Tradition und ursprüngliche Lebensweise der Nagas. In diesem Gebiet sind die Nagas aus dem Stamm der Konyaks zu Hause. Sie waren diejenigen, die sich in der Erweckungszeit als letztes zum Ch.ri.ste.ntum bekehrten und sie praktizierten die Kopfjagd noch bis in die 50er Jahre. Die verschiedenen Stämme der Nagas bekriegten sich untereinander und sammelten als Beweis und Trophäen die Köpfe ihrer Feinde. Es leben noch ein paar dieser Krieger, die als Zeichen ihrer Kopfjagd, Tätowierungen im Gesicht haben. Wir hatten das Privileg diese Krieger zu treffen, die, wie sie selbst sagen, die dunkelste Zeit der Nagas und die darauffolgende Erweckungszeit, welche Frieden brachte, miterlebten.

Es gäbe noch so viel zu berichten, aber vielleicht hat der eine oder andere

die Möglichkeit von dem Team selbst noch mehr zu erfahren. Auch werden
wir vorraussichtlich 2020 wieder eine Reise anbieten, das ist dann deine
Chance, dir selbst ein Bild von Red Connection zu machen und dein eigenes
Abenteuer in Nagaland zu erleben.

 

Er war ein Krieger in der Kopfjägerzeit und er ist der König seines Gebietes. Das sieht man an dem blauen Schmuck an den Waden. Wir fragten den König, ob wir für ihn und die anderen alten Krieger be.ten dürfen. Sie nahmen dies dankbar an und meinten, dass schon viele Besucher zu ihnen kamen, aber noch nie haben diese für sie ge.betet. Zum Schluss sangen wir ein Lobpreislied, die Gegenwart Go.t.tes war so spürbar. Es war sehr bewegend.
Die erfolgreiche Teilnahme am Krieg und der Kopfjagd, sieht man an der Tätowierung im Gesicht. Diese darf nur von der Königin des Dorfes gemacht werden.

 

Ein kurzer Bericht eines Reiseteilnehmers

Deutsche aus dem CGS im indischen Hinterland

Am  Flughafen in Dimapur wurden wir sehr herzlich empfangen.
Diese Herzlichkeit der Menschen von Nagaland durften wir über unseren gesamten Urlaub erfahren. Auch die Gastfreundschaft, von für uns fremden Menschen, war beeindruckend.
Besonders interessiert waren wir natürlich am “The Garden”. Hier durften wir mit den Kindern einen Spielenachmittag verbringen. Man sah in den Augen der Kinder, dass sie sehr viel Spaß hatten. Abends spielte eine Lobpreisband und wir ergänzten den Abend mit Zeugnissen und einer Pre.digt von unserer Past.orin Svenja.
Am anderen Tag wurde uns ermöglicht verschiedene Eltern der Kinder, die zum Garden kommen, zu besuchen. Wir haben dabei viel Armut und Hilflosigkeit angetroffen. Aber alle haben uns bestätigt, wie dankbar sie für die Arbeit von Katrin sind. Dies untermauerte unseren Eindruck von ihrer Arbeit.
Beim Sonntagsgot.tesdienst in der noch sehr jungen, aber sehr leidenschaftlichen Gemeinde von Katrin & Aki, predigte Daniel. Auch hier erlebten wir eine große Herzlichkeit und Liebe. Die Frauen haben sich mit indischer Kleidung beste Souvenirs besorgt und sie gleich im Got.te.sdienst getragen.
Zu unserem Programm gehörte eine etwas anstrengende Reise nach Mon, ein Bezirk Nagalands in den Bergen und der Besuch verschiedener Dörfer. Hier konnten wir Einblick in die Kultur der Nagas und ihrer vielseitigen Stämme nehmen.
Der gesamte Urlaub hat bei uns bleibende Erinnerungen hinterlassen und wir durften miterleben, wie wertvoll die Mis.si.onarsarbeit in Nagaland ist.Liebe Grüße
Wolfgang
Wir bekamen eine Aufführung von traditionellen Naga Tänzen.
Ein weiteres Feedback von Martina

Als wir in Dimapur ankamen, wurden wir mit einem leckeren Mittagessen willkommen geheißen. Das besondere daran ist, dass Nagas eigentlich kaum Nudeln essen, aber Aki hat sich die Mühe gemacht, selbstgemachte Nudeln zu kochen. Dazu hat er im Vorfeld extra geübt und hat für uns mit von Hand eine große Portion gemacht. Da kein Nudelholz zur Verfügung stand, wurde der Teig mit einer Glasflasche ausgewellt und dann geschnitten. Die Gastfreundschaft und Bemühungen der Nagas für Gäste ist unglaublich.                                                                                                                                          
Es war sehr beeindruckend, die Arbeit von Katrin und Aki in der praxis zu erleben. Wir wussten zwar einiges in der Theorie, aber mit unseren eigenen Augen zu sehen, was gemacht wird und die Menschen zu erleben, mit dehnen sie arbeiten, war etwas ganz besonderes.

The  Joy  of  Giving  Benefizveranstaltung

Am 11. November hatten wir wieder einmal unser “The Joy of Giving Event”, eine Benefizveranstaltung, bei der wir auf die Nöte der Kinder aufmerksam machen und Sponsoren für die Kosten der Schulbildung der
Kinder gewinnen. Es ist uns ein Anliegen, nicht nur Hilfe aus dem Ausland zu bekommen, sondern auch, dass die finanziell besser gestellten Einheimischen sich um ihre eigenen Landsleute kümmern, welche in Armut
leben. Denn wir wollen niemanden von uns abhängig machen, sondern nur Hilfestellung geben.
Dieses Mal waren die Kinder und auch die Jugendlichen vom “The Garden Youth” stark mit involviert. Im Vorfeld  schon wurde viel gebastelt, Blumentöpfe bemalt und vieles mehr. Wir veranstalteten einen Flohmarkt, für den viele Menschen ihre Sachen gespendet hatten. Den ganzen Tag genossen wir die Live-Musik verschiedener Naga Bands und auch unsere Kinder präsentierten Lieder und Tänze.
Leider kamen nicht so viele Besucher, wie erhofft, dennnoch war die Veranstaltung ein Erfolg, da wir mehrere neue Sponsoren gewinnen konnten. Auch der Erlös des Flohmarkts hilft, manche Ausgaben der
Schulgebühren zu decken.

Aki und Katrin

Ein weiteres Highlight war der Besuch von Katrin´s Bruder und deren Freundin im Oktober. Es war das erste Mal, dass jemand aus der Familie zu Besuch kam und dann gleich darauf, kamen ja noch Katrin´s Eltern zusammen mit dem Deutschlandteam. Was für eine Freude! Es ist schon etwas ganz besonderes, wenn man so weit in einem anderen Land lebt und Besuch aus der Heimat bekommt.

Vielen Dank für Eure Anteilnahme und Unterstützung.
Herzliche Grüße Eure
Katrin und Aki mit Red Connection Team

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