Rundbrief März-April 2018

Hallo liebe Freunde, 

Frühlingsgrüße aus Nagaland, obwohl man hier schon fast von Sommer sprechen kann, es wird immer heißer und schwüler. In dieser Jahreszeit ist es hier sehr windig und stürmisch, außerdem fängt die Regenzeit an. Auf den ausgetrockneten Böden führen diese heftigen und langanhaltenden Schauer oft zu Überschwemmungen. Da muss man schon sagen, dass der Frühling in Deutschland wesentlich schöner ist. Vor allem wenn wieder alles anfängt grün zu werden und zu blühen.

Osterprogramme: 
Mit den Kids

Für Ostern organisierten wir besondere Feiern. Um den Kindern zum einen zu zeigen, wie wichtig Ostern ist und zum anderen denjenigen zu feiern, der uns erlöst und befreit hat.
Unsere Kinder sind alle dem Alter entsprechend in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat den Auftrag bekommen selbstständig einen Beitrag vorzubereiten. Die Kleinen sollten einen Bi.belvers lernen und vortragen, dann ein Liedbeitrag, die nächsten einen Tanz und zuletzt ein Theaterstück über Ostern. Wir waren wieder einmal erstaunt, wie viele talentierte und kreative Kinder wir haben. Sie hatten auch viel Freude dabei, selbst etwas vorzubereiten und uns damit zu überraschen. Wir haben es alle sehr genossen.
Ganz wichtig war natürlich die Osterbotschaft von Je.sus: Sein Opfer am Kreuz, unsere Schuld und die Vergebung, die wir empfangen können.
Als praktische Demonstration hat jedes der Kinder seine Sünden auf einen Zettel geschrieben. Die Kinder warfen ihre Zettel dann in ein Feuer vor dem Kreuz und sie verstanden, dass Go.tt unsere Schuld so schnell vergibt, wie Feuer ein Papier verzehrt – wenn wir ihn nur darum bitten. Alles wurde dann mit einem köstlichen Abendessen abgerundet.
Mit den Jugendlichen
Für die Jugend hatten wir etwas ganz besonderes vorbereitet: Wir luden sie zu Aki und Katrin nach Hause ein. Es waren 20 Jugendliche, die sich heraus putzten und voll gestylt und vor allem sauber 🙂 mit ihren besten Kleidern kamen. Ganz besonders bewegend war, dass einige der Mädels selbstgebastelte Grußkarten machten und auch Süßigkeiten als Geschenk brachten. Sie haben selbst so wenig, dennoch teilen sie und drücken so ihre Dankbarkeit und auch Liebe aus.
Mit Chips und Saft schauten wir einen Je.su.sfilm an. Das  war sehr eindrücklich für die Jugendlichen, vor allem die Kreuzigung. Wir waren alle sehr bewegt und gingen damit in die Anbetung. Jeder, der erneut oder zum ersten Mal sein Leben ganz ihm hinlegen wollte, wurde aufgefordert, als Zeichen der Hingabe niederzuknien und ein entsprechendes Ge.bet mit zu sprechen. Viele weinten und es war bewegend alle 20 Jugendliche auf ihren Knien zu sehen.
Nach so viel Emotionen, genoss natürlich jeder das festliche Abendessen.
Besuch in Deutschland
Dieses Jahr haben unsere zwei einheimischen Mitarbeiterinnen Labulu und Atsa durch verschiedene großzügige Unterstützer, die Möglichkeit mit nach Deutschland zu kommen. Das wird auf jeden Fall ein einschneidendes Erlebnis für die zwei. Sie kommen beide aus einfachen Familien und haben noch nie zuvor Nagaland verlassen. Diese Horizonterweiterung wird einen positiven Einfluss auf sie persönlich haben und auch Red Connection wird davon profitieren.
Leider gab es Schwierigkeiten mit dem Reisepass von Labulu, dieser ist immer noch nicht fertig und wir müssten schon bald die Visas beantragen.
Bitte be.tet mit uns, dass alles noch rechtzeitig klappt.
Katrin wird mit den Mädels am 14.6. ankommen und wieder am 9.7. abreisen.
Aki kann leider aus verschiedenen Gründen nicht wie geplant, mitkommen.
Aki und Katrin
Wir werden Eltern! Wir freuen uns rießig auf unser Baby, welches Ende Oktober auf die Welt kommen wird. Die Geburt wird in Nagaland statt finden. Da wir uns entschieden haben, dass unsere Kinder die indische Staatsbürgerschaft bekommen werden und auch weil wir, bzw. Katrin sonst zu lange in Deutschland bleiben müssten. Das wäre wegen Red Connection sehr schwierig.
Bitte be.tet auch für die Schwangerschaft, die Geburt und die Entwicklung und Gesundheit des Kindes.
Außerdem be.tet für all die Aktivitäten und Mitarbeiter von Red Connection. Katrin wird eine zeitlang ausfallen und die Mitarbeiter werden mehr Verantwortung übernehmen müssen. Be.tet, dass alles gut geht und wir bis zur Geburt auch noch mehr Mitarbeiter bekommen werden.
Vielen Dank für all Eure Unterstützung und Geb.ete. Zusammen dienen wir den Vergessenen und Armen Nsgalands

Herzliche Grüße,
eure Katrin und Aki Kinimi
mit Red Connection Team

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.